Eine kurze Antwort reicht, wenn dir jemand ein Getränk anbietet, das du nicht möchtest. Wenn du sie vorher vorbereitest, kann der Moment weniger kompliziert sein. Du kannst höflich und klar sein, ohne deine Krankengeschichte zu erzählen, deine Entscheidung zu verteidigen oder alle anderen davon überzeugen zu müssen.
Wähle eine Antwort, die zu dir passt
Das sind Beispiele zum Anpassen, keine Zitate von Nutzern:
- „Danke, ich nehme Sprudelwasser.“
- „Ich bleibe heute Abend alkoholfrei.“
- „Für mich keinen Alkohol, aber ich bin gern dabei.“
- „Ich bin zufrieden mit dem, was ich habe.“
Der NIAAA-Leitfaden zum Ablehnen von Alkohol unterscheidet direkte Angebote vom indirekten Druck, unter Menschen zu sein, die trinken. Er empfiehlt, solche Situationen zu durchdenken und eine Antwort zu üben. Kein Satz funktioniert überall, und du brauchst keine erfundene Ausrede.
Wenn jemand erneut fragt
Du kannst dieselbe Antwort wiederholen, statt mehr zu erklären: „Nein danke. Ich bleibe dabei.“ Um eine Grenze zu setzen, kannst du sagen: „Darüber möchte ich lieber nicht sprechen“ oder „Bitte biete mir nichts mehr an.“ Eine unterstützende Freundin, ein Freund oder die gastgebende Person kann helfen, das Gespräch umzulenken.
Du darfst den Platz wechseln, etwas anderes unternehmen oder gehen. Wenn eine Situation unsicher wirkt, hat es Vorrang, einen sicheren Ort und passende Hilfe zu erreichen. Wie gut du mit dem Druck anderer umgehen kannst, ist kein Maß für deine Entschlossenheit.
Plane vor deiner Ankunft
- Prüfe die Rahmenbedingungen. Suche nach Essen und alkoholfreien Optionen oder schlage eine Aktivität vor, die dir gefällt.
- Wähle deine Begleitung. Wenn du dich damit wohlfühlst, sage einer Person, welche Unterstützung du möchtest. Das kann einfach heißen, wiederholte Angebote zu vermeiden.
- Organisiere die Heimfahrt. Plane einen Heimweg, der nicht von jemandem abhängt, der beeinträchtigt sein könnte.
- Überlege, was du bei Planänderungen tust. Ein kürzerer Besuch oder ein anderer Ort kann ein vollständiger Plan sein.
Ideen außerhalb einer Bar findest du unter alkoholfreien Dates und Aktivitäten. Du musst nicht an jeder Veranstaltung teilnehmen, während du etwas veränderst.
Unterscheide sozialen Druck von Verlangen
Du kannst ein Angebot ablehnen und trotzdem etwas trinken wollen. Die NIAAA-Hinweise zum Umgang mit Verlangen umfassen die Planung von Unterstützung und Möglichkeiten, eine auslösende Situation zu verlassen oder zu verändern. Wenn das Verlangen schwer zu bewältigen ist, suche professionelle Hilfe; vorbereitete Sätze allein sind keine Behandlung.
NIAAA warnt, dass abruptes Aufhören nach lang anhaltendem starkem Alkoholkonsum einen potenziell lebensbedrohlichen Entzug auslösen kann. Falls das auf dich zutreffen könnte, hole ärztlichen Rat zu einem Plan ein, bevor du etwas änderst. Eine Challenge, ein Tagebuch oder eine App kann dieses Risiko nicht beurteilen.
Notiere, was beim nächsten Mal helfen würde
Wenn es dir hilft, notiere die Situation, deine ausprobierte Antwort und ob du einen anderen Plan möchtest. Bewerte nicht die ganze Veranstaltung mit bestanden oder durchgefallen. Eine konkrete Beobachtung kann dich auf einen ähnlichen Anlass vorbereiten oder ein Gespräch mit einer unterstützenden Person erleichtern.
Führe mit Remedy täglich Aufzeichnungen
Halte Konsum, konsumfreie Tage und den Kontext im Tagebuch fest.



