So unterstützt du jemanden auf dem Weg aus der Abhängigkeit

So unterstützt du jemanden auf dem Weg aus der Abhängigkeit

Jemanden auf dem Weg aus der Abhängigkeit zu unterstützen, kann mit Zuhören und einem konkreten Hilfsangebot beginnen. Frage, was helfen würde, sage klar, was du anbieten kannst, und lasse der Person Raum für eigene Entscheidungen. Du kannst für sie da sein, ohne ihre Behandlung zu übernehmen oder für jeden Ausgang verantwortlich zu sein.

Beginne ein Gespräch, das Raum für eine Antwort lässt

SAMHSA empfiehlt, offene Fragen zu stellen, wertfrei zuzuhören und nachzufragen, ob du richtig verstanden hast. Wähle einen ungestörten Moment und beschreibe eine konkrete Sorge ohne Etiketten oder Vorwürfe. Zum Beispiel: „Du hast gestern überfordert gewirkt. Gibt es etwas, bei dessen Organisation du Hilfe möchtest?“ Wenn die Person noch nicht reden möchte, kannst du das Gesprächsangebot offenlassen.

Frage um Erlaubnis, bevor du Ratschläge gibst oder in ihrem Namen jemanden kontaktierst. Vereinbart, ob und wann du nachfragen sollst. Ein Angebot zu wiederholen bedeutet nicht, die Person zur Preisgabe privater Einzelheiten zu drängen.

Biete etwas Konkretes an

Auch eine App zur Konsumerfassung ist eine persönliche Entscheidung. Du kannst unseren App-Vergleich teilen, wenn die Person eine solche App möchte. Verlange aber keinen Zugriff auf ihre Einträge und beurteile ihre Genesung nicht anhand einer Serie aufeinanderfolgender Tage.

Setze Grenzen für dein eigenes Handeln

Sei konkret, wenn es um deine Zeit, dein Geld und deine Sicherheit geht. Zum Beispiel: „Ich kann dir helfen, zu einem Termin zu kommen; Geld leihen kann ich dir nicht.“ Wähle eine Grenze, die du sicher vermitteln und einhalten kannst. Sie beschreibt dein eigenes Handeln und dient nicht dazu, das Verhalten eines anderen Menschen zu erzwingen. Unterstützung verlangt nicht, dass du in einer unsicheren Situation bleibst.

Wenn sich die Umstände ändern

Wenn die Person wieder konsumiert oder sich ihr Gesundheitszustand verändert, ermutige sie, ihr Behandlungsteam zu kontaktieren. Gehe nicht davon aus, dass erneuter Konsum harmlos ist, und versuche nicht, einen Notfall allein zu bewältigen. Abruptes Aufhören nach lang anhaltendem, starkem Alkoholkonsum kann gefährliche Entzugserscheinungen auslösen; ärztlicher Rat kann erforderlich sein. Rufe bei einem akuten medizinischen Notfall in den USA 911 an, außerhalb der USA die örtliche Notrufnummer.

Suche auch Unterstützung für dich selbst

Nimm dir weiter Zeit für deine eigenen Beziehungen und Bedürfnisse. Eine Beratung oder eine Angehörigengruppe kann hilfreich sein. In den USA bietet die nationale Hilfetelefonnummer von SAMHSA unter 1-800-662-HELP (4357) kostenlose, vertrauliche Informationen zu Behandlungen und die Vermittlung an Hilfsangebote, auch für Familien. Sie bietet keine Beratungsgespräche oder Notfallversorgung.

Dies sind praktische Gesprächsvorschläge, kein Behandlungsprotokoll. Kein Gesprächsleitfaden garantiert die Genesung eines anderen Menschen.

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