Eine App zur Konsumerfassung ist nützlich, wenn ihre Einträge eine Frage beantworten, die du tatsächlich hast. Sie kann helfen, Aufzeichnungen für dich oder ein Gespräch mit einer behandelnden Person zu ordnen. Sie kann keine Diagnose stellen, keine sichere Dosis berechnen und keine Behandlung ersetzen.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen Situationen. Sie sind weder Geschichten von Remedy-Kundinnen und -Kunden noch gemessene Ergebnisse. Wir entwickeln Remedy und haben ein kommerzielles Interesse am Produkt.
1. Halte Datum und Kontext zusammen fest
Du möchtest dich erinnern, an welchen Tagen eine Substanz vorkam und was zu dieser Zeit geschah. Halte die Substanz, die verfügbare Dosiskategorie und eine zuverlässig erinnerte Beobachtung fest. Wenn Zeitpunkt oder Menge wichtig sind, beschreibe sie in der Notiz, ohne Lücken durch Vermutungen zu füllen.
Remedys Einträge verwenden Dosisstufen und Notizen. Diese Stufen sind keine gemessenen Mengen, standardisierten Alkoholeinheiten oder persönlichen Risikoberechnungen. Wenn strukturierte Mengenfelder unverzichtbar sind, vergleiche die Felder im Ratgeber für reine Alkohol-Apps.
2. Unterscheide konsumfreie Tage von fehlenden Einträgen
Du möchtest einen Kalender, der dein Wissen abbildet. Trage einen konsumfreien Tag ausdrücklich ein, wenn es zutrifft; lass einen unbekannten Tag unbekannt. Eine Serie fasst dokumentierte Einträge zusammen. Sie belegt keine medizinische Genesung und verpflichtet nicht dazu, einen schwierigen Tag zu verbergen.
Ein saisonales Beispiel findest du unter Was du während Sober October festhalten kannst.
3. Bereite einen Termin vor
Du möchtest klarere Beobachtungen zu einer medizinischen Fachperson mitbringen. Notiere Daten, Anliegen und Fragen und erkläre, wenn eine Menge geschätzt ist. Entscheide, was du beim Termin zeigen möchtest. Verwende eine Folge von Dosiskategorien nicht, um selbst einen Plan zum schrittweisen Reduzieren zu entwerfen oder verschriebene Medikamente zu verändern.
Unser Terminratgeber schlägt hilfreiche Fragen vor. Eine behandelnde Person kann Informationen benötigen, die deine App nicht erfasst.
4. Erkenne eine Situation, die ein Gespräch wert ist
Du fragst dich, ob bestimmte Situationen zusammen mit Konsumverlangen oder Konsum auftreten. Notiere die Situation, Gedanken oder Gefühle und was danach geschah. Wiederholungen im Tagebuch können eine Frage nahelegen, beweisen aber weder eine Ursache noch, dass Erfassung allein den Konsum senkt.
5. Wähle einen passenden Umfang des Teilens
Lokale Aufzeichnungen, exportierte Backups und Community-Beiträge sind unterschiedliche Entscheidungen. Prüfe, welche Funktionen du aktiviert hast und was du gleich teilen wirst. Ein Community-Beitrag ist geteilter Inhalt; eine Beschreibung lokaler Erfassung sollte nicht nahelegen, dass sämtliche App-Aktivitäten auf dem Gerät bleiben.
Die aktuelle lokale Speicherung von Konsum- und Tagebucheinträgen nutzt AsyncStorage. Wir behaupten weder, dass diese Einträge auf App-Ebene verschlüsselt werden, noch, dass niemand darauf zugreifen könnte. Geräteschutz, Kontozugriff und Entscheidungen zur Weitergabe bleiben relevant. Lies die Datenschutz-Checkliste, bevor du auswählst, was du festhältst.
Behalte die Grenzen des Werkzeugs im Blick
NIAAA warnt, dass abruptes Aufhören nach lang anhaltendem starkem Alkoholkonsum einen potenziell lebensbedrohlichen Entzug auslösen kann. Falls das auf dich zutreffen könnte, hole ärztlichen Rat zu einem Plan ein, bevor du etwas änderst. Eine Challenge, ein Tagebuch oder eine App kann dieses Risiko nicht beurteilen.
Du kannst ein Notizbuch oder eine andere App wählen, wenn sie besser zu deinen Bedürfnissen passen. Unser Vergleichsratgeber beschreibt Auswahlkriterien und Funktionsunterschiede, ohne gesundheitliche Ergebnisse zu versprechen.
Führe mit Remedy täglich Aufzeichnungen
Halte Konsum, konsumfreie Tage und den Kontext im Tagebuch fest.



